Orchester
BLÄSERHARMONIE Kiel

Dipl. Kapellmeisterin Sonja Hummel

Kehdenstraße 27, 24103 Kiel

Telefon:   (04 31) 67 89 05
Fax:          (04 31) 6 61 22 21
E-Mail:      info@blaeserharmonie.de

 

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Ankündigungen und Kritiken aus der Presse von unseren Konzerten

Quelle: Kieler Nachrichten
30. November 2007
"Hervorragender" Erfolg für Kieler Bläserharmonie:
Erster Preis bei der Orchestrale
KIEL - 
 
   
Quelle: Kieler Nachrichten
15. September 2003
"Bläserharmonie: Vielschichtige Klanggewalt"    ...von Thomas Richter
Man staunte nicht schlecht über das, was beim Jubiläumskonzert Soundtrack, Musicals and More der Bläserharmonie am Sonnabend im Kieler Schloss ganz oben auf den Programmzetteln stand: Jazz Suite Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch. Schon der Titel klang, wie Matthias Riedel in seiner launigen Moderation berechtigter Weise bemerkte, als sei dies nichts für ungeübte Ohren. Doch Fehlanzeige. Das Werk mochte zum Auftakt nicht nur zu zeigen, in welch hervorragender musikalischen Verfassung sich der Klangkörper unter der Stabführung von Gründerin Sonja Hummel zu seinem Ehrentag präsentierte. Das Stück war auch deswegen klug gewählt, weil die sieben Sätze in ihrer Vielschichtigkeit eine sinnfällige Ouvertüre für das Programm der kommenden zwei Stunden darstellte. So kündigte eines der berühmtesten Klarinetten Glissandi von einem Meilenstein des "sinfonischen Jazz" George Gershwins Rhapsodie in Blue. Ein ambitionierter Programmpunkt, und gerade als Bläserarrangement mit Klaviersolostimme ein besonders schwerer Brocken, der dann auch noch ein wenig der Feinjustierung bedurfte. Ganz in ihrem Element fühlten sich die Musiker dagegen bei den grandiosen Songs of Sailor and Sea, einer Originalkomposition für die US Navy aus dem Jahre 1996. Ein Werk, dass ebenso wie Maurice Jarres klanggewaltige Filmmusik zu Lawrence von Arabien zeigte, welch vorzügliche Kräfte auch am Schlagwerk der Bläserharmonie tätig sind.
Frei von jedem Kitsch erklang dann der Querschnitt durch das Musical Elisabeth, bevor die Bläserharmonie mit der Harry Potter Suite das musikalische Juwel des Abends ablieferte. Die variationsreiche Musik zum Musical Tim und Struppi im Sonnentempel war ein weiterer Glanzpunkt dieses mitreißenden Konzertabends, dem Gäste aus den verschiedensten Musikklassen der Musikschule Hummel Enyas Only Time einen emotionalen Schlussakkord bescherten.
 
Quelle: Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 8. Juni 2002 Um's vorweg zu nehmen: Die Besucher des Festkonzertes am Dienstagabend dankten der Bläserharmonie aus Kiel zum Schluss mit "standing ovations" für Ihre zweistündigen musikalischen Darbietungen.(...)
Die rund 40 zumeist jungen Mitwirkenden - drei hatten an diesem Tage gerade ihr Abitur bestanden - spielten sich in die Herzen der Hörerinnen und Hörer,  zunächst mitr dem Florentiner Marsch und der Leichten Kavallerie dann mit einem Querschnitt Ihres vielseitigen Repertoires. (...)
Die hochmotivierten jungen Leute, die zweimal wöchentlich proben, spieletn die Filmmusik aus "Der König der Löwen", eine Komposition zum Jahr 2000 ("To a New Dawn"), dann äußerst tempramentvoll "Bugler´s Holiday" und schließlich Ohrwürmer und Evergreens von Glenn Miller sowie "Dankeschön Bert Kaempfert".
Das begeisterte Publikum erklatschte sich drei Zugaben. Auf Wunsch des Öllermanns Jens Jensen stellte Riedel (...) nach der Pause die einzelnen Instrumente des Orchester akustisch vor, wobei die Spieler die Töne mit Querflöte, Klarinette, Fagott, Waldhorn, Flügelhorn, Posaune, Trompete oder Tuba zum besten gaben. Und das kam offensichtlich gut an, denn nach jeder Hörprobe gab es reichlich Applaus.(...).
Sonja Hummel ist gelernte Kapellmeisterin(..). Zuständig für die Blasorchester in Schleswig-Holstein im Musikerverband Schleswig-Holstein, trägt sie den Titel Landesmusikdirektorin. Viele Zuhörer bestaunten die zierliche Frau, wie sie gekonnt ihre große Truppe mit den sauberen Einsätzen im Griff hatte.
 
Quelle: Kieler Nachrichten
21. Mai 2002
"Titanisch schillernde Lautmacher - Die Bläserharmonie Kiel im Schloss"
To A New Dawn - zu einem neuen Morgenrot nannte Philip Sparke seine Blasorchesterkomposition zum Jahrtausendwechsel. Da darf man Pathos erwarten und das inszenierte die Bläserharmonie Kiel unter Leitung von Sonja Hummel gleich im Opener ihres Titanic-Konzerts im Schloss mit gehörigem Pomp einer schillernden Blechbläserfraktion. Wo geblasen wird, muss man mit Lautstärke nicht sparen, aber auch in den stilleren Passagen, etwa in Johan de Meijs Aquarium, zeigen insbesondere die Holzbläser Feingefühl für den stimmigen dynamischen Ausdruck.
Das Titanic-Jubiläum (von 90 Jahren sank der Dampfer) hat auch die Bläserharmonie beflügelt, nicht nur im maritim gestalteten Bühnenbild. Im Titanik-Medley, einem Arrangement der Musik aus James Camerons Erfolgsfilm, steht das Kino mit seinen großen, manchmal überbordenden Gefühlen Pate. Organisch sind die Filmmusik-Themen hier miteinander zu einem symphonisch anmutenden Ganzen verworben. Weniger überzeugend gerät dagegen Kees Vlaks TitanicStory. Marco Bartels' Tenor, der trotz Kräftigkeit meist den Blechkaskaden unterlegen ist, wird durch die Lautsprecherechos unangenehm verzerrt. Doch diese kleine Scharte wetzt das Ensemble umso harmonischer in der Tondichtung Of Sailors and Whales aus. W. Francis McBeth hat in diesem Werk die Protagonisten aus Hermann Melvilles Roman Moby Dick musikalisch porträtiert. Ein Bilderbogen aus Lautmalereien und ein Fest für die Bläser, die konzertant die jeweiligen Stärken ihrer Klangcharaktere ausspielen. Nicht anders in Johan de Meijs schottischer Fantasie Loch Ness. Steilvorlagen für titanisches Getöse aus der Messingbatterie bieten erneut die Songs of Sailor and Sea von Robert Smith, eine Auftragskomposition der US Navy - das spricht Bände. Bis zur Hymne ist es da nicht mehr weit. Und die erklingt im symphonisch aufgebrezelten Arrangement des Rod Steward-Songs Sailing, bei dem die Bläserharmonie sich von den Kollegen der Langwedeler Blasmusik verstärken lässt. Fast ein wenig zu viel des Guten - aber zum seligen Mitsummen.
 
Quelle: Kieler Nachrichten Experiment gelungen, viel Zuspruch für die Bläserharmonie im Kieler Schloß
Als Experiment war es im Programmheft angekündigt: das Solistenkonzert des Orchesters Bläserharmonie. Trotz der meist völlig unbekannten Kompositionen, deren Werke – für Blasorchester arrangiert – an diesem Abend vorgestellt werden sollten, kam eine erstaunliche Menge neugieriger Gäste, um diesem Versuch unter der Leitung Sonja Hummels im kleinen Saal des Kieler Schlosses beizuwohnen. Das furiose Kleine Vorspiel von Pavel Stanek war der erste Streich. Mit mozartschem Witz folgte sogleich das Konzert für Klarinette und Orchester des Polen Karol Kurinskij, dem Petra Hummel Stehn (Klarinette) voller Eleganz fragilen Charme verlieh. Wie anders hingegen was das Konzert für Trompete des Armeniers Alexander Arutjunian. Matthias Riedel (Trompete) entführte die Zuhörer rhythmisch prägnant mit schnörkelloser Klarheit in die ungewohnte Welt spätromantisch nahöstlicher Klänge.
Zwischen den Solistenkonzerten zeigten sich in unterschiedlichsten Orchesterwerken immer wieder die Qualität des harmonischen Blasorchester, das in Werken wie Gottfried Veitz Tanz Tarantella für Klarinettenensemble auch sein kammermusikalisches Potential eindrucksvoll darstellte. Wie alle anderen Solisten dieses Abends auch als Orchestermusikerin aktiv, brillierte Sonja Nöethlich (Flöte) mit weich fließenden Melodienlinien nun in dem Concertino für Flöte und Orchester op. 107 von Cecile Chaminade direkt gefolgt von Dennis Melzer (Trompete), der in rasendem Galopp gemeinsam mit dem Orchester Alexander Goedickes Concert Etüde op. 49 einem furiosem Finale entgegenpreschte. Glanzvoller Schlusspunkt war The Typewriter von Leroy Anderson, ein Werk für Orchester und Schreibmaschine. Und für jeden, der sich fragte, was da so unglaublich fingerfertig getippt wurde, hier die Antwort: Experiment gelungen, Publikum begeistert!
 
Quelle: Kieler Nachrichten

Bläserharmonie: Pompöses Pop-Püree
Zu „Star Wars and more“ hatte die Bläserharmonie am Sonntag ins Schloss geladen. Unter der Leitung von Sonja Hummel begann das Blasorchester zunächst mit „more“. Dynamica und Et in terra pax aus der Feder des Belgiers Jan van der Roost blieben an diesem Abend die einzigen Originalkompositionen – und die überzeugendsten Darbietungen. Intelligent spielt van der Roost mit den Versatzstücken des oft auf Militärmusik festgelegten Klangapparates und gibt der Bläserharmonie so Gelegenheit, zwischen knallige, Blech und sanft singenden Holzbläsersätzen ihre sinfonischen Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Hallte die Bläserharmonie so einen Auftakt vorgelegt, der weit über das hinaus wies, was man einem Jugendblasorchester zutraut, fiel im Folgenden nicht nur die Intonation deutlich ab. Der Weg zu den Sternen ist bekanntlich steinig. So gelang es nicht immer, die harmonischen Stolpersteine zu umgehen. Schon Jupiter aus Holsts Planeten-Suite wirkt stark reduziert auf den hymnischen Mittelteil eigentümlich verloren in den unendlichen Weiten des Weltraums. Es bleibt nicht viel mehr übrig als pompöser Pop.
Dasselbe Schicksal ereilt die Potporris aus den Filmmusiken zu Star Trek und Star Wars. Allenfalls der Imperial March aus John William’s Star Wars Saga entfaltet eine diabolische Kraft. Der Rest klingt farblos, als habe schon der Arrangeur sämtliche Themen mit dem Pürierstab zu einem Einheitsbrei zermixt. Weniger Effekt und Disco-Lightshow wären hier mehr gewesen. Dass das geht, zeigte die beachtliche Leistung am Anfang des Konzerts.

 

Klassische Bläser in der Petruskirche

Am vergangenen Samstag stellte das Orchester BLÄSERHARMONIE unter der Leitung der Kieler Kapellmeisterin Sonja HUMMEL erneut die vielseitigen Möglichkeiten eines symphonischen Blasorchesters unter Beweis. Das zuletzt beim Landesmusikfest in Halstenbek bei Hamburg als bestes Ensemble ausgezeichnete Orchester bot Klassisches mit Qualität.

 

Begonnen hatte der Abend dann doch mit einer Originalkomposition für symphonisches Blasorchester. Kurt Gäbles „Emotionen“ boten einen eindrucksvollen Auftakt.

Bereits in dem zweiten Werk des Abends, Franz von Suppés Ouvertüre zur „Leichten Kavallerie“, überzeugten die Blechbläser mit Strahlkraft. Mit Leichtigkeit meisterten die Bläser die auch für die originale Streicherbesetzung nicht eben einfachen Klippen der leichten klassischen Muse. Dieses galt auch für „Hymnne und Triumphmarsch“

aus Verdis zur Eröffnung des Suezkanals komponierten Oper AIDA.

Dazwischen lag als weiterer klassischen „Schlager“ Puccinis Tenorarie „Nessun Dorma“.

Zum Ende des ersten Teils des Konzertes bot man mit dem „Zweiten Walzer“ aus Schostakowitschs „Suite für Jazzorchester“ und dem Russischen Marsch von Johann Strauss- Sohn weitere vom dankbaren Publikum mit viel Applaus honorierte Adaptionen.

 

Der zweite Teil begann dann doch noch Klassischer, denn das Streicherensemble der Musikschule HUMMEL betrat die Bühne. Angereichert mit den Bläsern der Bläserharmonie bot man zum Beginn der zweiten Hälfte Ausschnitte aus der „Carmen Suite“ von George Bizet.

Mit überzeugender Klarinettenkadenz und fröhlich Blechbläsertänzen zum Ende zeigten dann in der Ouvertüre des deutsch-franzosen Jaques Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“ wieder die Bläser  ihr können.

Man wechselte dann zurück in die italienischen Gefilde und bot dem Publikum die heimliche italienische Nationalhymne aus Verdis Nabucco. In dem „Chor der Gefangenen“ schien man die Sänger zu hören!

Über Wien, mit Strauss „schöner blauen Donau“ und dem Radetzki-Marsch, bewegte man sich zielsicher nach London, wo man mit dem Marsch „Pomp an Cicumstance“ und der darin enthaltenen Hymne „Land of Hope an Glory“ an die Proms-Konzerte erinnerte.

Sonja Hummel hatte für die Bläser ein anstrengendes Programm gewählt, dass diese aber beachtlich ableitsteten. Das Publikum bedankte sich für die zweistündige, kurzweilige Unterhaltung mit lang anhaltenden Applaus. Da Capo erwünscht!

 

Erfolgreiche Teilnahme beim Landesmusikfest in Halstenbek

Beim Landesmusikfest des Musikerverbandes Schleswig-Holstein e. V., das vom 8. bis 10. September 2006
in Halstenbek stattfand, konnte sich das Orchester BLÄSERHARMONIE Kiel im Rahmen der Wertungsspiele
als punktbestes Ensemble der Veranstaltung präsentieren.

Unter Leitung der Kieler Kapellmeisterin Sonja HUMMEL wurde das Ensemble in der Höchststufe von den
Juroren aus Berlin und Mastricht mit dem Leistungsprädikat "Ausgezeichnet" belohnt. Die 45 Musikerinnen
und Musiker haben sich damit in der obersten Leistungskategorie auch gegen Mitbewerber aus Nordrhein-
Westfalen durchgesetzt.


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Stand: 23.12.2011