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Ankündigungen und Kritiken aus der Presse von unseren Konzerten
Quelle: Kieler
Nachrichten
30.
November 2007 |
"Hervorragender" Erfolg für Kieler Bläserharmonie:
Erster Preis bei der Orchestrale
KIEL -
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Quelle: Kieler
Nachrichten
15.
September 2003
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"Bläserharmonie: Vielschichtige Klanggewalt" ...von Thomas Richter
Man
staunte nicht schlecht über das, was beim Jubiläumskonzert
Soundtrack, Musicals and More der Bläserharmonie am Sonnabend im
Kieler Schloss ganz oben auf den Programmzetteln stand: Jazz Suite
Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch. Schon der Titel klang, wie
Matthias Riedel in seiner launigen Moderation berechtigter Weise
bemerkte, als sei dies nichts für ungeübte Ohren. Doch Fehlanzeige. Das
Werk mochte zum Auftakt nicht nur zu zeigen, in welch hervorragender
musikalischen Verfassung sich der Klangkörper unter der Stabführung von
Gründerin Sonja Hummel zu seinem Ehrentag präsentierte. Das Stück war
auch deswegen klug gewählt, weil die sieben Sätze in ihrer
Vielschichtigkeit eine sinnfällige Ouvertüre für das Programm der
kommenden zwei Stunden darstellte. So kündigte eines der berühmtesten
Klarinetten Glissandi von einem Meilenstein des "sinfonischen Jazz"
George Gershwins Rhapsodie in Blue. Ein ambitionierter
Programmpunkt, und gerade als Bläserarrangement mit Klaviersolostimme
ein besonders schwerer Brocken, der dann auch noch ein wenig der
Feinjustierung bedurfte. Ganz in ihrem Element fühlten sich die Musiker
dagegen bei den grandiosen Songs of Sailor and Sea, einer
Originalkomposition für die US Navy aus dem Jahre 1996. Ein Werk, dass
ebenso wie Maurice Jarres klanggewaltige Filmmusik zu Lawrence von
Arabien zeigte, welch vorzügliche Kräfte auch am Schlagwerk der
Bläserharmonie tätig sind.
Frei
von jedem Kitsch erklang dann der Querschnitt durch das Musical
Elisabeth, bevor die Bläserharmonie mit der Harry Potter Suite
das musikalische Juwel des Abends ablieferte. Die variationsreiche Musik
zum Musical Tim und Struppi im Sonnentempel war ein weiterer
Glanzpunkt dieses mitreißenden Konzertabends, dem Gäste aus den
verschiedensten Musikklassen der Musikschule Hummel Enyas Only Time
einen emotionalen Schlussakkord bescherten.
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Quelle: Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom
8. Juni 2002
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Um's
vorweg zu nehmen: Die Besucher des Festkonzertes am Dienstagabend
dankten der Bläserharmonie aus Kiel zum Schluss mit "standing ovations"
für Ihre zweistündigen musikalischen Darbietungen.(...)
Die
rund 40 zumeist jungen Mitwirkenden - drei hatten an diesem Tage gerade
ihr Abitur bestanden - spielten sich in die Herzen der Hörerinnen und
Hörer, zunächst mitr dem Florentiner Marsch und der Leichten Kavallerie
dann mit einem Querschnitt Ihres vielseitigen Repertoires. (...)
Die
hochmotivierten jungen Leute, die zweimal wöchentlich proben, spieletn
die Filmmusik aus "Der König der Löwen", eine Komposition zum Jahr 2000
("To a New Dawn"), dann äußerst tempramentvoll "Bugler´s Holiday" und
schließlich Ohrwürmer und Evergreens von Glenn Miller sowie "Dankeschön
Bert Kaempfert".
Das
begeisterte Publikum erklatschte sich drei Zugaben. Auf Wunsch des
Öllermanns Jens Jensen stellte Riedel (...) nach der Pause die einzelnen
Instrumente des Orchester akustisch vor, wobei die Spieler die Töne mit
Querflöte, Klarinette, Fagott, Waldhorn, Flügelhorn, Posaune, Trompete
oder Tuba zum besten gaben. Und das kam offensichtlich gut an, denn nach
jeder Hörprobe gab es reichlich Applaus.(...).
Sonja Hummel ist gelernte Kapellmeisterin(..). Zuständig für die
Blasorchester in Schleswig-Holstein im Musikerverband
Schleswig-Holstein, trägt sie den Titel Landesmusikdirektorin. Viele
Zuhörer bestaunten die zierliche Frau, wie sie gekonnt ihre große Truppe
mit den sauberen Einsätzen im Griff hatte.
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Quelle: Kieler Nachrichten
21. Mai 2002
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"Titanisch schillernde Lautmacher - Die Bläserharmonie Kiel im Schloss"
To A
New Dawn - zu einem neuen Morgenrot nannte Philip Sparke seine
Blasorchesterkomposition zum Jahrtausendwechsel. Da darf man Pathos
erwarten und das inszenierte die Bläserharmonie Kiel unter Leitung von
Sonja Hummel gleich im Opener ihres Titanic-Konzerts im Schloss mit
gehörigem Pomp einer schillernden Blechbläserfraktion. Wo geblasen wird,
muss man mit Lautstärke nicht sparen, aber auch in den stilleren
Passagen, etwa in Johan de Meijs Aquarium, zeigen insbesondere die
Holzbläser Feingefühl für den stimmigen dynamischen Ausdruck.
Das
Titanic-Jubiläum (von 90 Jahren sank der Dampfer) hat auch die
Bläserharmonie beflügelt, nicht nur im maritim gestalteten Bühnenbild.
Im Titanik-Medley, einem Arrangement der Musik aus James Camerons
Erfolgsfilm, steht das Kino mit seinen großen, manchmal überbordenden
Gefühlen Pate. Organisch sind die Filmmusik-Themen hier miteinander zu
einem symphonisch anmutenden Ganzen verworben. Weniger überzeugend gerät
dagegen Kees Vlaks TitanicStory. Marco Bartels' Tenor, der trotz
Kräftigkeit meist den Blechkaskaden unterlegen ist, wird durch die
Lautsprecherechos unangenehm verzerrt. Doch diese kleine Scharte wetzt
das Ensemble umso harmonischer in der Tondichtung Of Sailors and Whales
aus. W. Francis McBeth hat in diesem Werk die Protagonisten aus Hermann
Melvilles Roman Moby Dick musikalisch porträtiert. Ein Bilderbogen aus
Lautmalereien und ein Fest für die Bläser, die konzertant die jeweiligen
Stärken ihrer Klangcharaktere ausspielen. Nicht anders in Johan de Meijs
schottischer Fantasie Loch Ness. Steilvorlagen für titanisches Getöse
aus der Messingbatterie bieten erneut die Songs of Sailor and Sea von
Robert Smith, eine Auftragskomposition der US Navy - das spricht Bände.
Bis zur Hymne ist es da nicht mehr weit. Und die erklingt im symphonisch
aufgebrezelten Arrangement des Rod Steward-Songs Sailing, bei dem die
Bläserharmonie sich von den Kollegen der Langwedeler Blasmusik
verstärken lässt. Fast ein wenig zu viel des Guten - aber zum seligen
Mitsummen.
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Quelle: Kieler Nachrichten
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Experiment gelungen, viel Zuspruch für die Bläserharmonie im Kieler
Schloß
Als
Experiment war es im Programmheft angekündigt: das Solistenkonzert des
Orchesters Bläserharmonie. Trotz der meist völlig unbekannten
Kompositionen, deren Werke – für Blasorchester arrangiert – an diesem
Abend vorgestellt werden sollten, kam eine erstaunliche Menge
neugieriger Gäste, um diesem Versuch unter der Leitung Sonja Hummels im
kleinen Saal des Kieler Schlosses beizuwohnen. Das furiose Kleine
Vorspiel von Pavel Stanek war der erste Streich. Mit mozartschem Witz
folgte sogleich das Konzert für Klarinette und Orchester des Polen Karol
Kurinskij, dem Petra Hummel Stehn (Klarinette) voller Eleganz fragilen
Charme verlieh. Wie anders hingegen was das Konzert für Trompete des
Armeniers Alexander Arutjunian. Matthias Riedel (Trompete) entführte die
Zuhörer rhythmisch prägnant mit schnörkelloser Klarheit in die
ungewohnte Welt spätromantisch nahöstlicher Klänge.
Zwischen den Solistenkonzerten zeigten sich in unterschiedlichsten
Orchesterwerken immer wieder die Qualität des harmonischen
Blasorchester, das in Werken wie Gottfried Veitz Tanz Tarantella für
Klarinettenensemble auch sein kammermusikalisches Potential
eindrucksvoll darstellte. Wie alle anderen Solisten dieses Abends auch
als Orchestermusikerin aktiv, brillierte Sonja Nöethlich (Flöte) mit
weich fließenden Melodienlinien nun in dem Concertino für Flöte und
Orchester op. 107 von Cecile Chaminade direkt gefolgt von Dennis Melzer
(Trompete), der in rasendem Galopp gemeinsam mit dem Orchester Alexander
Goedickes Concert Etüde op. 49 einem furiosem Finale entgegenpreschte.
Glanzvoller Schlusspunkt war The Typewriter von Leroy Anderson, ein Werk
für Orchester und Schreibmaschine. Und für jeden, der sich fragte, was
da so unglaublich fingerfertig getippt wurde, hier die Antwort:
Experiment gelungen, Publikum begeistert!
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Quelle: Kieler Nachrichten
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Bläserharmonie: Pompöses Pop-Püree
Zu
„Star Wars and more“ hatte die Bläserharmonie am Sonntag ins Schloss
geladen. Unter der Leitung von Sonja Hummel begann das Blasorchester
zunächst mit „more“. Dynamica und Et in terra pax aus der Feder des
Belgiers Jan van der Roost blieben an diesem Abend die einzigen
Originalkompositionen – und die überzeugendsten Darbietungen.
Intelligent spielt van der Roost mit den Versatzstücken des oft auf
Militärmusik festgelegten Klangapparates und gibt der Bläserharmonie so
Gelegenheit, zwischen knallige, Blech und sanft singenden
Holzbläsersätzen ihre sinfonischen Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Hallte die Bläserharmonie so einen Auftakt vorgelegt, der weit über das
hinaus wies, was man einem Jugendblasorchester zutraut, fiel im
Folgenden nicht nur die Intonation deutlich ab. Der Weg zu den Sternen
ist bekanntlich steinig. So gelang es nicht immer, die harmonischen
Stolpersteine zu umgehen. Schon Jupiter aus Holsts Planeten-Suite wirkt
stark reduziert auf den hymnischen Mittelteil eigentümlich verloren in
den unendlichen Weiten des Weltraums. Es bleibt nicht viel mehr übrig
als pompöser Pop.
Dasselbe Schicksal ereilt die Potporris aus den Filmmusiken zu Star Trek
und Star Wars. Allenfalls der Imperial March aus John William’s Star
Wars Saga entfaltet eine diabolische Kraft. Der Rest klingt farblos, als
habe schon der Arrangeur sämtliche Themen mit dem Pürierstab zu einem
Einheitsbrei zermixt. Weniger Effekt und Disco-Lightshow wären hier mehr
gewesen. Dass das geht, zeigte die beachtliche Leistung am Anfang des
Konzerts. |
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Klassische Bläser in der Petruskirche
Am vergangenen Samstag
stellte das Orchester BLÄSERHARMONIE unter der Leitung der Kieler
Kapellmeisterin Sonja HUMMEL erneut die vielseitigen Möglichkeiten eines
symphonischen Blasorchesters unter Beweis. Das zuletzt beim
Landesmusikfest in Halstenbek bei Hamburg als bestes Ensemble
ausgezeichnete Orchester bot Klassisches mit Qualität.
Begonnen hatte der Abend
dann doch mit einer Originalkomposition für symphonisches Blasorchester.
Kurt Gäbles „Emotionen“ boten einen eindrucksvollen Auftakt.
Bereits in dem zweiten
Werk des Abends, Franz von Suppés Ouvertüre zur „Leichten Kavallerie“,
überzeugten die Blechbläser mit Strahlkraft. Mit Leichtigkeit meisterten
die Bläser die auch für die originale Streicherbesetzung nicht eben
einfachen Klippen der leichten klassischen Muse. Dieses galt auch für „Hymnne
und Triumphmarsch“
aus Verdis zur Eröffnung
des Suezkanals komponierten Oper AIDA.
Dazwischen lag als
weiterer klassischen „Schlager“ Puccinis Tenorarie „Nessun Dorma“.
Zum Ende des ersten Teils
des Konzertes bot man mit dem „Zweiten Walzer“ aus Schostakowitschs
„Suite für Jazzorchester“ und dem Russischen Marsch von Johann Strauss-
Sohn weitere vom dankbaren Publikum mit viel Applaus honorierte
Adaptionen.
Der zweite Teil begann
dann doch noch Klassischer, denn das Streicherensemble der Musikschule
HUMMEL betrat die Bühne. Angereichert mit den Bläsern der Bläserharmonie
bot man zum Beginn der zweiten Hälfte Ausschnitte aus der „Carmen Suite“
von George Bizet.
Mit überzeugender
Klarinettenkadenz und fröhlich Blechbläsertänzen zum Ende zeigten dann
in der Ouvertüre des deutsch-franzosen Jaques Offenbach „Orpheus in der
Unterwelt“ wieder die Bläser ihr können.
Man wechselte dann zurück
in die italienischen Gefilde und bot dem Publikum die heimliche
italienische Nationalhymne aus Verdis Nabucco. In dem „Chor der
Gefangenen“ schien man die Sänger zu hören!
Über Wien, mit Strauss
„schöner blauen Donau“ und dem Radetzki-Marsch, bewegte man sich
zielsicher nach London, wo man mit dem Marsch „Pomp an Cicumstance“ und
der darin enthaltenen Hymne „Land of Hope an Glory“ an die
Proms-Konzerte erinnerte.
Sonja Hummel hatte für
die Bläser ein anstrengendes Programm gewählt, dass diese aber
beachtlich ableitsteten. Das Publikum bedankte sich für die
zweistündige, kurzweilige Unterhaltung mit lang anhaltenden Applaus. Da
Capo erwünscht! |
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Erfolgreiche Teilnahme beim Landesmusikfest in Halstenbek
Beim Landesmusikfest des Musikerverbandes
Schleswig-Holstein e. V., das vom 8. bis 10. September 2006
in Halstenbek stattfand, konnte sich das Orchester BLÄSERHARMONIE Kiel im Rahmen
der Wertungsspiele
als punktbestes Ensemble der Veranstaltung präsentieren.
Unter Leitung der Kieler Kapellmeisterin Sonja HUMMEL
wurde das Ensemble in der Höchststufe von den
Juroren aus Berlin und Mastricht mit dem Leistungsprädikat "Ausgezeichnet"
belohnt. Die 45 Musikerinnen
und Musiker haben sich damit in der obersten Leistungskategorie auch gegen
Mitbewerber aus Nordrhein-
Westfalen durchgesetzt.
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